Der 1. IG Geburtstag, 1. Juni 2003

Und Zack war ein Jahr um. Die NMI feiert ihren ersten Geburtstag. Als ich so gegen 15 Uhr auf dem Zeltplatz eintrudelte ging es schon hoch her! Professionell wurde man gleich vom Kruuuuser mit der getunten Zollkelle in Empfang genommen.


Die Grills brutzelten und das Bier war auch schon lecker warm. Das Wetter spielte (noch!) mit. Es wurde immer voller und leider der Himmel auch immer dunkler. Und dann ging das los - Regen wie aus Eimern - und ich hatte eben erst den Grill angeworfen. Einige verzogen sich in ihre Autos was schon nach kurzer Zeit an den beschlagenen Scheiben zu erkennen war. Was habt ihr da eigentlich getrieben??
Andere packten die Schirme aus und trotzten den Naturgewalten. Pino funktionierte kurzerhand die Luftmatratze zum Regenschirm um. Obwohl mein Grill fachmännisch von Blackbird vor dem Wasser geschützt wurde, war an ein ordentliches Feuer nicht zu denken.


Also schnell das Fleisch auf einen anderen Grill gelegt, gegessen, einige Spiesse an die Autoinsassen verteilt und dann machte sich eine Gruppe auf um trockenen Gefilde zu finden. So landeten wir erst mal im Hotel Sahm. Nur die Härtesten unter der Sonne liessen sich nicht abhalten und blieben standhaft im Regen stehen. Wir Weicheier und Warmduscher hatten derweil Spass, Bier und Schnittchen.


Und dann - oh Wunder - es klarte so gegen 19 Uhr auf. Also alle wieder in die Autos und zurück zum Platz.

Und dann ging es ab - viele Geschichten kann man hier gar nicht erzählen sonst macht uns der Jugendschutz Ärger. Von Unterschieden zwischen Socken und Mädels war die Rede,  warum ein Chow Chow überhaupt ´ne rote Zunge hat.....und vieles mehr! Das Bonsai noch ihren "Firmenwagen" dabei hatte machte die FSK 18 Gespräche nur noch intensiver....


Zwischendurch wurde dann auch noch das Geschenk an Alex übergeben für seinen imensen Einsatz für das Treffen in Hamm.


Da Richie packte die Gitarre aus und da man gerade so gut gelaunt war, wurde so manches Lied einfach umgetextet! Dann war da auch noch Cons der baggerte was das Zeug hielt und anscheinend auch einigen Erfolg damit hatte. Es wurde später und lauter und lustiger. Die Grillkohle war aufgebraucht und damit schlug Autohifis Stunde der alles verfeuerte was nicht Niet- und Nagelfest war. Ramses wurde doch tatsächlich von einer Kühltasche angesprungen und wälzte sich mit ihr am Boden. Die Biester sind aber auch aggressiv.....!


Frankie verteilte fleissig seinen "was ist das denn für ein Zeugs"-Schnappes und Agsl wollte absolut keine Schokolade. So stand es zumindest auf dem Shirt.
Frankie wurde später leider noch von der im Westerwald heimischen gemeinen Blackout-Mücke gestochen. Er versuchte noch verzweifelt ihr zu entkommen, doch weder eine elegant eingelegte Hockstellung noch das Ablenkungsmanöver mit den weissen Socken durch den Matsch hatten Erfolg.

So gegen zwei Uhr dachten wir dann das wir die andere Campingplatzbewohner genug geärgert haben und wir machten uns ab in die Heia. Einige im Zelt (und der arme Kruuuuser mit Frankie), andere in der Pension. Wie berichtet wurde, hatte Ramses auf dem Weg noch eine nette Begegnung mit einer Kreuzkröte welche einen leichten Dachschaden davontrug. Von Beileidsbekundungen bitten wir Abstand zu nehmen. Der Schlaf war kurz und heftig und ab 8 Uhr standen wir in der Pension und warteten auf Frühstück. Dumm gelaufen - keiner hatte uns gesagt das es das erst ab 9 Uhr gibt. So standen wir erst mal in der frischen Morgenluft und bedauerten Strati der anscheinend irgendwas schlechtes am Vorabend getrunken hatte. War schon sehr bemitleidenswert wie er da so zitternd auf der Bank sass. Oder war er am Lachen?. Sein Frühstück bestand dann aus 4 Aspirin, ´ner Tasse Kaffee und Kippen. Nach ausgiebigem Gelage war dann noch kurz Kachelwegsprengen angesagt und dann zahlen und wieder ab zum Zeltplatz wo die anderen schon wieder warteten. Das allerdings Agsl sich so einfach mir nix dir nix verdrückt hat wird noch ein Nachspiel haben.

Ruhige gepflegte Gespräche bestimmten dann für einige Zeit die Atmosphäre (wer soll das glauben??). Nachdem aufgeräumt wurde machten sich die meisten so nach und nach vom Acker und der kleine Rest legte sich an den Badesee um noch etwas zu chillen. Es gab Wale zu besichtigen und ein Adonis mit "etwas" zu tief sitzender Badehose. Die Mädels wurden ganz wuschig.
Es kam wie es kommen musste, keiner wollte nach Hause und so war noch gemeinsames Mittagessen angesagt. Ramses schaute sich das allerdings nur an und hatte wohl mit erhöhtem Brechreiz zu kämpfen.

Dann ging es im Konvoi ab in die Heimat. Kinder war es geil! Der Geburtstag war einfach der Hit und nochmals Dank an Pino und da Richie für die Location. Und der Kruuuser hat sich doch trotz Matsch und Schlamm nicht in der Wiese festgefahren!

mistral



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